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Donnerstag, 21. August 2014

DIY: Laptoptasche

Da wir ja zur Zeit im Zeichen der Tasche stehen, also zumindest ich höhö kommt hier jetzt das nächste Taschen-DIY...

Vorhang auf für meine selbst genähte Laptoptasche:





 Für dieses DIY braucht ihr: 

- einen Laptop wegen der Größe (das kann aber auch ein Tablet und Co. sein)
- Stoff den ihr für die hülle haben wollt
- möglichst weicher Futterstoff
- einen Magnetverschluss
- Stoffschere
- passendes Garn 
- Nähmaschine (es geht auch mit der Hand dauert aber länger) 





Ich habe meinen Laptop als Vorlage auf den Stoff gelegt und drum rum gezeichnet. Anschließend habe ich an jeder Seite ca.1cm dazu gerechnet wegen der Höhe des Laptops. Wenn ihr ein schmaleres oder breiteres Notebook habt müsstet ihr das dann hier ein bisschen ändern. Bei der Rückseite habe ich noch die Klappe ich nenns jetzt einfach mal so angesetzt. Dazu habe ich jeweils die Mittelwerte von Länge und Breite der Laptoptasche genommen. Mit einem Geodreieck geht es aber ganz gut.




Jetzt habe ich den "Schnitt" aus beiden Stoffen ausgeschnitten. Da mein äußerer Stoff sehr dick ist, habe ich für das Futter einen weichen relativ dünnen Jersey genommen.





Mit den Nähten habe ich auf der Vorderseite angefangen. Als erstes habe ich die obere Naht gemacht. hierzu habe ich das Futter und den Stoff rechts auf rechts gelegt und eine einfache Naht gemacht. Aufgeklappt sieht es dann ungefähr so aus wie unten.



Aufgeklappt allerdings vor dem Nähen



Als nächstes habe ich auf der Rückseite die Klappe genäht. Dabei habe ich wieder beide Seiten rechts auf rechts gelegt. Genäht, versäubert und umgestülbt. Ab jetzt wird das Futter wie die linke Seite behandelt. klingt komisch ne ;) 






Jetzt kommt die letzte Naht. Dazu legt man beide Teile (Vorderseite und Rückseite) rechts auf rechts - also Stoff innen, Futter jeweils außen. Jetzt müssen nur noch die 3 offenen Seiten zugenäht werden. Dazu reicht eine ganz einfache Naht die dann anschließend versäubert wird. 
Um die Hülle optimal anzupassen musste ich die Naht mehrmals ändern. Aber dafür passt sie jetzt perfekt ;)




Jetzt muss nur noch der Magnetverschluss dran. Ich habe knöpfe verwendet zum annähen. Bei der Klappe habe ich den Knopf nur am Futter angenäht. Bei dem Gegenstück müss man nur aufpassen dass die Klappe nach dem annähen gut sitzt.  Aber dann seid ihr fertig! 








LOVE SMARTI

Donnerstag, 31. Juli 2014

DIY embelished pom-pom Clutch



Ich habe euch ja diverse Taschen DIYs versprochen und hier sind sie: in den nächsten Wochen werde ich euch meine Taschenprojekte zeigen.

Heute geht es mit einem Upcycling weiter. Ich habe aus einer alten Tasche mit ausgerissenen Henkeln und Löcher am Boden eine süße Clutch gemacht!! Wie seht ihr gleich :)







Ihr braucht:




1. 
Ich habe als allererstes die Seite der Tasche aufgeschnitten. Dann habe ich auf der Rückseite ein Rechteck ausgeschnitten. Das habe ich erst noch nicht richtig ausgemessen sondern nur so nach Augenmaß abgeschnitten. 






2.
Da ich das gesamte Muster und die Pompös wiederverwenden wollte, musste ich als nächstes die Naht an der Vorderseite auftrennen um an das Pompomband zu kommen. Das geht relativ schnell. Man muss nur an ein paar Stellen die Naht auftrennen und dann kann man die Naht meistens schon aufreisen. 





3.
Jetzt habe ich die genau Abmessung für die Tasche gemacht. Dazu habe ich mich an dem Reißverschluss orientiert, der 30 cm hat. Das habe ich als Breite genommen. Zum Glück hat das mit der Stickerei gut gepasst. Für die Höhe habe ich 24 cm gewählt,  da mir so das Format der Tasche am besten gefallen hat und ich möglichst viel von der Stickerei "retten" wollte. Ich habe die Seiten eingeschlagen um zu schauen ob mir das auch wirklich gefällt. Als Nahtzugabe habe ich jeweils 1 cm weiter geschnitten. Ich habe auch versucht die kleine Tasche auf der Rückseite zu verwenden. Is irgendwie ganz praktisch ;)







4. 
Und auf der mit kleinen Perlen bestickten Seite vernünftig nähen zu können musste ich erst die überflüssigen Perlen und die, die direkt an der Naht wären, abmachen.
Anschließend habe ich den Reißverschluss eingenäht.




5.
Damit die Pompos am Ende direkt zwischen den zwei Nächten sind habe ich die Bordüre auf der Vorderseite genau dort festgenäht, wo dann auch die Naht hinkommt. Anschließend habe ich die Vorder- und Rückseite rechts auf reicht hast gelegt und an der Naht nacheinander entlang genäht.






6.
Jetzt muss nur noch die Nahtzugabe zurück geschnitten und versäubert werden.
Die Tasche jetzt nur noch auf reicht hast drehen und sie war fertig! 






LOVE SMARTIE



Mittwoch, 16. Juli 2014

DIY: money saving jar / Spardose


Eine Freundin sagte mir, dass sie sich zum Geburtstag Geld wünscht um ihr Tattoo zu erweitern. Für alle die nicht so gerne Karten mir Geld verschenken wollen ist dieses DIY perfekt. Man braucht wirklich wenige ,,Zutaten" und kann es super einfach individuell gestallten. Und natürlich habe ich meiner Freundin noch ,,richtiges Geld" geschenkt ;)



Das braucht ihr:


- Einmachgläser oder Marmeladengläser
- Klebeband
- Schere
- Filzstift


Los gehts:


Als erstes reist ihr ein paar Klebebandstreifen ab und schreibt mit dem Filzstift das drauf was auf das Glas soll. Bei mir war das eben ,,Tattoo Money". Ihr könnt viele verschiedene Variationen machen und euch dann das schönste aussuchen. 




Anschließend klebt ihr den Klebebandstreifen auf das Glas. Hier gibt es auch unendlich viele Möglichkeiten. Und es muss auch nicht unbedingt 100% gerade sein, denn manchmal sieht unperfektes auch wunderschön aus. Jetzt müsst ihr es nur noch Füllen. 

Und schon seid ihr fertig. 









♥

Mittwoch, 18. Juni 2014

DIY: blaues Sommerkleid

Ihr lieben. Heute kommt endlich mal wieder ein richtiges DIY. Ich , wie immer durch Ointerest angefixt, hatte mir in den Kopf gesetzt ein Kleid zu nähen. Aber nicht nur irgendein Kleid sondern ein ganz bestimmtes! Ja ja. Und wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe will ich das auch haben. Also fahr ich mit meiner Schwester in den nächsten Stoffladen. Bis ich den perfekten Stoff gefunden hatte ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen und wir waren mit unseren Nerven echt am Ende. Bei dem einen Stoff war die Farbe nicht passend, der nächste Stoff hatte nicht die passende Stärke, der dritte Stoff war zu teuer ... bla bla bla. Und die eine Verkäuferin war so mega unfreundlich.

Am selben Abend musste ich natürlich(!) dann auch noch anfangen. Und mit einer Nachtschicht bin ich dann auch fertig geworden. Und das hier kam dabei raus.




Ich bin extrem stolz auf mich, dass ich es geschafft habe ein Kleid zu nähen und mich in dem Kleid auch noch wohlfühle und das ständig anziehen möchte. (Wenn nur das Wetter nicht wäre) 

Entschuldigung für meine weißen Beine, ich hoffe ich könnt das Kleid trotzdem gut finden ;) 





 Das Besondere ist, dass es wirklich nicht schwer war das Kleid zu nähen. Und für euch wird es ja nochmal einfacher, da ihr ja schon eine Anleitung habt.  Und so gehts:


Ihr braucht:

- 1,5 m Stoff - meiner war aus Baumwolle ein bisschen Stretchanteil 
- passendes Nähgarn
- Nähmaschine 
- Schere 


Los geht`s: 



1. Achtet beim Stoff kaufen darauf das der Stoff ungefähr 1,5 m x 1,4 m (das waren  meine Maße) beträgt. Faltet dann den Stoff parallel zur Webkante. Das ist die Seite, die nicht abgeschnitten wurde.  Legt ein T-shirt, an dem ihr euch für den Sitz orientiert auf den Stoff und zeichnet den Umriss eures Kleides drum rum.
Anschließen zeichnet ihr auch noch die Ärmel auf, so wie ihr sie haben wollt. Hier könnt ihr euch auch an dem Shirt orientieren. Jetzt schneidet ihr alles mit 1,5 cm Nahtzusgabe aus. Achtet darauf, dass ihr wirklich zwei ärmel habt und ein Vorder- und Hinterteil .

2. Passt nun den Ausschnitt der Vorderseite so an, dass ihr damit zu frieden seid und näht die Schultern oben zusammen. Ihr solltet jede Naht versäubern, damit ihr lange Freude an eurem Kleid habt. 

3. Jetzt müsst ihr den Ärmel am Kleid feststecken. Dazu legt ihr beide Teile rechts auf rechts und fang mit dem höchsten Punkt der Schulter an und steckt den Ärmel passgenau an die Kante des Kleides. Wenn dieser Punkt fixiert ist, arbeitet ihr euch links und rechts davon bis an die Stoffkante runter. 

4. Näht die abgesteckte Kante fest und versäubert die Naht wieder. 

Jetzt werden Schirtt 3 und 4 für den zweiten Ärmel wiederholt.

5. Jetzt kommen wir zu den Seitennähten (1). Näht einfach mit einem geraden Stich an eurer markierten Linie entlang. Denkt dabei daran dass ihr auch die Ärmel schließen müsst. Ihr könnt das auch in zwei Schritten machen, ich finde es in einem Schritt aber ein bisschen einfacher. Als nächstes Wir die Ärmelkante, der Saum und der Ausschnitt (2) umgenäht. Dazu habe ich die Nahtzugabe auf einen 0,5 cm zurückgeschnitten und erst einmal versäubert. Anschließend habe ich den Stoff umgeklappt und mit einem geraden Stich festgenäht. Wenn euch die Ärmellänge oder die Saumlänge noch nicht gefallen könnt ihr die Naht auch einfach nochmal öffnen und ein bisschen versetzten. 

6. (optional) Damit das Kleid perfekt sitzt, könnt ihr im Rückenteil auch noch zwei Abnäher machen. Dazu zieht ihr das Kleid an und markiert mit Stecknadeln die Stelle die ein bisschen enger sein sollte. Normalerweise werden die Abnäher parallel in die Mitte des Rückens gesetzt. Wo genau ihr sie platzieren wollt müsst ihr aber durch anziehen herausfinden. Dreht das Kleid wieder nach links und näht mit einem geraden Stich eine Art Trapez an eure markierte Stelle. 


Und fertig ist euer Maßgenscheidertes Sommerkleid!

Mittwoch, 11. Juni 2014

DIY: Aus Kleid mach Bluse

Ich hätte echt nicht gedacht, dass das Kleid so kurz  sein würde. Ich habs auf Sheineside bestellt und konnte es daher nicht anprobieren. Als erstes hab ichs dann damit probiert das Kleid in die Hose zu stecken, aber da kam die schöne A-Linie nicht zum Vorschein. Also warum nicht aus einem Ultra - Ultra - Minikleid eine süße Bluse machen.


Und so sieht das Blüschen dann am Ende aus : 






Um das Kleid in eine Bluse zu verwandeln braucht ihr: 

- Kleid
- passendes Nähgarn
- Schere
- Nähmaschine (geht auch per Hand, ist allerdings aufwändiger)



Und so geht`s:

Als erstes zieht ihr das Kleid auf links an und haltet es ungefähr so , dass euch die Länge gefällt. Wenn ihr die passende Länge gefunden habt steckt ihr die Kante fest un zieht das Kleid vorsichtig aus. 




Breitet das (noch) Kleid flach auf dem Boden aus und steckt die Kante mit Nadeln rund herum fest. Achtet drauf, dass der Stoff gerade ist und es keine Falten gibt. 




Anschließend näht ihr an der Kante entlang. Ich habe zwei Nähte hintereinander gesetzt. Zum einen passt so der Saum wieder zum Rest des Kleides und die Naht ist auch stabiler. Wenn ihr mit eurer Naht zufrieden seid schneidet ihr das überstehende Ende bis auf 1 cm zurück. Anschließend müsst ihr die Nahtzugabe nur noch versäubern (Bild)





Und schon seid ihr fertig! Gut oder? ;)






LOVE SMARTIE